Leitwort
Das Leitwort der Woche der Diakonie lautet „Menschlichkeit braucht Ihre Unterstützung“. Thematischer Schwerpunkt ist die Situation Jugendlicher.
Ambulante Jugendhilfe: Helfen, bevor Krisen eskalieren
Kinder und Jugendliche haben unterschiedliche Startbedingungen ins Leben. Die Diakonie bietet eine breite Palette an Hilfen an, damit Heranwachsende sich entsprechend ihrer Begabungen entwickeln können – unabhängig von Herkunft, Glaube und Weltanschauung.
Schwierigkeiten in der Familie, keinen Schulabschluss oder Ausbildungsplatz, Gewalt, Drogen, Alkohol - so verschieden die Probleme der Kinder und Jugendlichen sind, so passend sind die Angebote der Jugendhilfe der Diakonie. Deutschlandweit unterstützen fast 3.000 Fachkräfte in mehr als 700 ambulanten Diensten und Beratungsstellen Kinder und Jugendliche.
Sie bieten individuelle Hilfe wie zum Beispiel Schulsozialarbeit, sozialpädagogische Familienhilfe, intensive Einzelbetreuung, Erziehungsbeistand, soziale Gruppenarbeit und flexible Betreuung. Immer geht es darum, die eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten der Familie zu entdecken sowie Kinder und Jugendliche in Krisen zu begleiten. Das Vertrauen zu den jungen Menschen ist dabei die Basis der Hilfe.
Die Dienste sind mit anderen Institutionen und Ämtern vernetzt und stehen allen Kindern und Jugendlichen offen. Ziel ist es, möglichst früh zu helfen, bevor Krisen eskalieren. Die Diakonie als Spitzenverband der freien Wohlfahrtspflege handelt aus christlicher Überzeugung. Die Jugendhilfe zählt zu den ältesten Arbeitsfeldern der Diakonie und hat eine 200-jährige Tradition.
Diakonie ebnet Wege ins Berufsleben
Die Diakonie macht jährlich mehr als 25.000 schwer vermittelbare Arbeitslose fit für den Arbeitsmarkt. Rund 4.000 Jugendliche ohne Schulabschluss erhalten eine Ausbildung oder ausbildungsbegleitende Hilfen. Die Angebote reichen von Bildungseinrichtungen für Frauen über Patenschaften für Langzeitarbeitslose bis hin zu Projekten für Schulverweigerer.
Arbeitsuchende können sich auf das Berufsleben vorbereiten, Schlüsselqualifikationen wie Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit erwerben und sich gezielt dort fort- und weiterbilden – kostenfrei und unabhängig von Alter, Religion oder Herkunft.
Freiwilliges Soziales Jahr: Selbstbewusstsein gewinnen und Berufserfahrung sammeln
Die Diakonie bietet jungen Menschen Bildung und Orientierung an: Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) ist für junge Menschen zwischen 16 und 26 Jahren gedacht. Die Diakonie in Niedersachsen vermittelt pro Jahr über 400 FSJlerinnen und FSJler in verschiedene Einsatzstellen der Diakonie und begleitet sie während ihres Einsatzes (s.a. Website).
Die jungen Menschen arbeiten ein Jahr lang in Wohnheimen und Werkstätten für behinderte Menschen, in Altenpflegeheimen, Krankenhäusern, Diakonie-Sozialstationen sowie in Kindergärten mit. Sie bekommen für ihr Engagement ein monatliches Taschengeld, Verpflegung, in der Regel freie Unterkunft und werden sozialversichert.
Zivildienst: Die sinnvolle Alternative
Wer sich für den Zivildienst entscheidet, leistet einen Dienst am Menschen und am Gemeinwohl. Die persönliche Entscheidung, prinzipiell auf jede militärische Gewalt zu verzichten, erfordert jedoch Verantwortung und wirft bei vielen jungen Männern Fragen auf.
Die Diakonie gibt Antworten auf diese Fragen. Sie orientiert sich in ihrem Handeln an christlichen Werten. Landesweit stehen rund 2.000 Zivildienstplätze in den sozialen Einrichtungen der Diakonie zur Verfügung (s.a. Website). Zivis können sich aussuchen, wo sie mitarbeiten wollen. Die Tätigkeiten ermöglichen Erfahrungen in sozialen Arbeitsfeldern.





