Tradition
Diakonie, was ist das eigentlich?
Die Wortbedeutung leitet sich aus dem Griechischen ab und heißt übersetzt soviel wie Dienst. Vor 2000 Jahren half Jesus von Nazareth Menschen seiner Umgebung. Er forderte seine Jünger und Jüngerinnen auf, das ebenfalls zu tun! Das sind die Wurzeln der Diakonie.
Als „Vater" der Diakonie gilt der Hamburger Pfarrer Johann Hinrich Wichern, der 1848 auf dem Wittenberger Kirchentag den Anstoß für einen „Centralausschuss für Innere Mission“ gab, der sich um die Not der Entwurzelten und Armen kümmern sollte. "Innere Mission" bezeichnete früher sämtliche diakonische Arbeit. Die Diakonie feierte 2008 den 200. Geburtstag von Johann Hinrich Wichern (1808 – 1881) mit zentralen und lokalen Aktionen und Veranstaltungen (s.a. www.wichern2008.de).
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das Hilfswerk der Evangelischen Kirche in Deutschland gegründet, um Hungersnot und soziales Elend als Kriegsfolgen zu lindern.





