Woche der Diakonie 2008

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Das Prinzip

Barmherzigkeit - Gerechtigkeit - Solidarität

Eingebettet in die Aktionen zur „Woche der Diakonie“ ist die Diakoniesammlung. Als „Haus- und Strassensammlung“ soll sie verdeutlichen, dass Diakonie nicht nur redet, sondern auch mit zahllosen Angeboten praktisch hilft. Gleichzeitig ist sie eine hervorragende Möglichkeit der Kontaktpflege.

Ein zentrales Datum ist der Diakoniesonntag am 12. September 2010, an dem in den Kirchengemeinden zu Kollekten für diakonische Zwecke aufgerufen wird. Die Erträge aus der Diakoniesammlung kommen nicht der Geschäftsstelle in Hannover zugute, sondern werden für diakonische Projekte ihrer Mitglieder vor Ort verwendet. Überall da, wo ein zusätzlicher Bedarf besteht, der durch vorhandene Mittel nicht gedeckt werden kann, hilft die Diakoniesammlung. So findet das Solidarprinzip der Diakonie seinen praktischen Ausdruck.

Der weitaus größte Anteil der Mittel kommt jedoch Menschen in Not zugute, so zum Beispiel dem Rentnerehepaar, dem durch einen Wohnungsbrand sämtliche Möbel verbrannten und die aufgrund der Weigerung der Versicherung zu zahlen, Schulden abbezahlen und gleichzeitig neue Möbel kaufen müssen. Auch hier erfolgt die Vergabe der Mittel nach dem Solidarprinzip.

Koordiniert und verantwortet wird die Diakoniesammlung vom Diakonischen Werk der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers e.V.. Durch die Nutzung der vorhandenen Infrastruktur im Bereich EDV, Druck, Buchhaltung, können Kosten gering gehalten werden. Durch kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die über die Verteilung der Gelder nach festgelegten Kriterien entscheiden, ist ein Höchstmaß an Nachvollziehbarkeit über Zuwendungen gewährleistet.

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Sammlung der Diakonie