Glaube Hoffnung Nächstenliebe
Glaube Hoffnung Nächstenliebe

2017: Glaube Hoffnung Nächstenliebe

Materialheft zur "Woche der Diakonie"

Diese drei Worte kennt jede und jeder. Und doch ist der Slogan ungewöhnlich. Denn eigentlich heißt es ja im 1.Korintherbrief 13,13: „Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei.“ Als meistgewählter Vers bei Hochzeiten kennen viele Menschen diesen Satz, auch die, die nur sehr selten Gottesdienste besuchen.

Im Jahr des Reformationsjubiläums spricht das Jahresthema der Diakonie in Niedersachsen von den Grundlagen diakonischen Handelns. Denn auch die Diakonie lebt aus dem Glauben und stärkt sich aus den Hoffnungs- und Verheißungsworten der Bibel. Nächstenliebe, das hat Martin Luther herausgestellt, ist keine Leistung, keine Sammlung guter Werke, um sich vor Gott den Himmel zu erkaufen. Die Taten der Nächstenliebe geschehen aus der Freiheit der Christen, die durch Gottes Liebe erlöst und befreit sind.  Weil wir mit der Liebe Gottes beschenkt werden, können wir die anderen Menschen mit ihren Bedürfnissen in den Blick nehmen.

Das Schöne: Wir müssen nichts alleine tun. Die Mitchristen in der Gemeinde, sie sind das Team, in dem ich meinen Glauben trainiere, wach und lebendig halte. Und gemeinsam stellt Gott seine Leute mitten in die Welt, damit wir unsere Gesellschaft gestalten, damit wir anderen von unserer Hoffnung weitererzählen. Und die empfangene Liebe Gottes weitergeben.

Lassen Sie uns Geschichten erzählen, dass es sich lohnt, zu glauben und die Hoffnung nicht aufzugeben. Geschichten von der Nächstenliebe, die Menschen verändert und bewegt haben.