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Diakonie am Meer
Diakonie am Meer

Impulse

Diakonie - 2000 Jahre Tradition, Innovation und Kommunikation

Diakonische Belange sind schon immer ein zentraler Bestandteil der christlichen Kommunikation. Das Neue Testament mit Jesu Aussagen über die Nächstenliebe, mit dem Gleichnis vom barmherzigen Samariter oder Jesu Endzeitreden geben den Anstoß zum diakonischen Handeln. Martin Luther stellt 1523 den Gedanken der Armenfürsorge neu in den Mittelpunkt. Seine Schriften werden in ganz Deutschland und darüber hinaus gedruckt, verbreitet und diskutiert.

Mit einer Stehgreifrede zur Inneren Mission erzielt Wichern am 22. September 1848 beim ersten Deutschen Evangelischen Kirchentag in Wittenberg den Durchbruch. Die Rede gilt als Geburtsstunde der modernen Diakonie. Schon ein Jahr später wird in Berlin der „Central-Ausschuss für Innere Mission“ gebildet, um Initiativen zu bündeln und neue anzuregen. Die Innere Mission und  das 1948 gegründete Evangelische Hilfswerk schließen sich 1957/58 auf der Ebene der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zum Diakonischen Werk zusammen. In den folgenden Jahrzehnten wird begonnen, die Diakonie in Kampagnen überregional auf Landes- oder Bundesebene darzustellen.

Die „Woche der Diakonie“ gibt die Möglichkeit, auf der Grundlage des christlichen Glaubens und der Tradition der diakonischen Arbeit  die heutige Wirklichkeit diakonischer Arbeit zu beschreiben. Was hat die Menschen damals bewegt, sich diakonisch zu engagieren und was ist unsere heutige Motivation? Was sind unsere heutigen Rahmenbedingungen sowie künftige Herausforderungen?

Diakonie heute

Dem Diakonischen Werk gehören bundesweit in Deutschland etwa 36.000 Einrichtungen mit rund 535.000 hauptamtlichen Mitarbeitenden an. Die Diakonie ist damit einer der größten sozialen Dienstleister. Als Landesverband vertritt das Diakonische Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen seine 580 Mitglieder mit ihren etwa 75.000 hauptberuflich Beschäftigten sowie vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern. Wir beraten unsere Mitglieder, die Einrichtungen, Kirchenkreise, Synodalverbände, Propsteien und Kirchengemeinden in organisatorischen, konzeptionellen, juristischen und finanziellen Fragen. Darüber hinaus wirken wir mit bei der Sozialgesetzgebung des Landes Niedersachsen und bringen die Anliegen der Menschen mit unterschiedlichem Hilfebedarf öffentlichkeitswirksam in die Politik und Gesellschaft ein. Informationen zu unseren Kampagnen und Aktionen finden Sie unter www.diakonie-niedersachsen.de/kampagnen

Die „Woche der Diakonie“ bietet eine gute Möglichkeit, gemeinsam landesweit und zugleich lokal vor Ort aktuelle Themen der Diakonie in den Medien sowie im direkten Austausch zu kommunizieren und zu diskutieren.

Diakonie als Arbeitgeber

Die Arbeitsplätze der Diakonie sind sehr vielfältig. Neben den pflegenden, heilenden und erziehenden Berufen, arbeiten in Einrichtungen und Diensten unter anderem auch Pädagogen, Sozialpädagogen, Psychologen, IT-Experten, Kaufleute und Betriebswirte, Hauswirtschaftsfachkräfte, Handwerker und allerlei Hilfskräfte sowie nicht zuletzt auch Diakone und Theologen.

Die gesellschaftlichen Herausforderungen bleiben groß. Die Diakonie ist bei der Bewältigung der sozialen Aufgaben ein wichtiger Akteur. Auch künftig werden wir Menschen brauchen, die nicht nur nach einer fachlich soliden Ausbildung einen interessanten und vielseitigen Arbeitsplatz suchen, sondern uch solche, die sich mit christlichem Anspruch in ihrem Arbeitsalltag engagieren wollen. Mit Diakoniepraktika, Freiwilligendiensten, schulischer Ausbildung und vielschichtigen Karrieremöglichkeiten hat die Diakonie als professioneller Dienstleister im Bereich „Gesundheit und Soziales“ viel zu bieten. www.diakonie-niedersachsen.de/karriere

Berichten Sie über die Diakonie als Arbeitgeber während der „Woche der Diakonie“. Besuchen Sie Abschlussklassen oder laden sie Schülerinnen und Schüler in Ihre Einrichtung zur Berufsorientierung ein.