UNERHÖRT-Kampagne

Die Diakonie Deutschland wirbt mit der UNERHÖRT-Kampagne für eine offene Gesellschaft. Viele Menschen haben das Gefühl, nicht gehört zu werden. Sie fühlen sich an den Rand gedrängt in einer immer unübersichtlicheren Welt, in der das Tempo steigt und Gerechtigkeit auf der Strecke zu bleiben droht. Doch jede Lebensgeschichte hat ein Recht darauf, gehört zu werden.

Die Kampagne soll wachrütteln und zugleich deutlich machen, dass die Diakonie zuhört, Lösungen bereithält und eintritt für eine Gesellschaft der Vielfalt. Die Diakonie will lebhafte Diskussionen anstoßen und führen, sie will zur Plattform für einen Diskurs rund um soziale Teilhabe werden.

Die UNERHÖRT-Kampagne ist im Januar 2018 mit der bundesweiten Außenwerbung gestartet. Diese wird sowohl als klassisches Plakat als auch als Litfaßsäulen-Werbung realisiert. Aufgrund besonderer Charity-Konditionen ist die Streuung der Kampagne in der Regel nicht exakt vorhersehbar. „Wir können leider nicht sagen, in welchen Gemeinden und Regionen wann welche Plakatmotive zu sehen sein werden", erläutert André Lang von der Öffentlichkeitsarbeit der Diakonie in Niedersachsen. Die Kampagne wird zudem über digitale Plakate verbreitet, die an hochfrequentierten Orten wie Flughäfen und Bahnhöfen geschaltet werden.

Seit Herbst 2018 hat auch die Diakonie in Niedersachsen begonnen, die geschalteten Themen verstärkt in die landesweite Kommunikation zu bringen. Auf den Internet- und Social-Media-Kanälen wird die Kampagne begleitet.

Auf unserer Kampagnenseite zur "Woche der Diakonie" stehen außerdem Gemeindebriefvorlagen sowie Entwürfe für Pressemitteilungen zur freien Verwendung als Download zur Verfügung. Unter dem #zuhören wird die Kampagnenkommunikation in den sozialen Medien gebündelt.

Alle diakonischen Einrichtungen und Kirchengemeinden sind eingeladen, diese Kampagne vor Ort mit zu kommunizieren. Laden Sie zu lebhaften Diskussionen ein und führen Sie einen Diskurs zur sozialen Teilhabe in Niedersachsen.

Die Kampagne ist nach dem heute in der Kommunikationsbranche üblichen Prinzip „swinging tail" organisiert. Das heißt, die Feinplanung wird immer nur für das kommende Jahr ausgearbeitet. So bleibt die Kampagne zugänglich für neue Ideen und Anregungen und kann jederzeit an der gesellschaftlichen und politischen Aktualität vor Ort ausgerichtet werden.

Sieben Motive der Kampagne sind derzeit in der bundesweiten Außenwerbung geschaltet. Die Plakate sind in Aufbau und Mechanik immer gleich. Jedes Kampagnenmotiv bietet vor Ort die Möglichkeit der offenen Diskussion, zu der diakonische Einrichtungen und Initiativen zusammen mit den örtlichen Kirchengemeinden einladen können.